Die KIP-Methode
Psychoanalytisch-Psychodynamische Therapie
Man wird vom DU zum ICH.
Buber
Psychoanalytisch-Psychodynamische Therapie
Man wird vom DU zum ICH.
Buber
Die KIP-Methode
„Kata“ ist griechisch und bedeutet „gemäß“, „abhängig von“. Thymos benennt die Seele, wo unsere Emotionen zu Hause sind. Die KIP-Methode ist eine psychoanalytische-psychodynamische Therapiemethode, die Zugang zu unbewussten und verdrängten Konflikten ermöglicht. Hanscarl Leuner hat sie in den 1960er Jahren auf tiefenpsychologisch orientierten Grundlagen entwickelt.
Das Katathyme Bilderleben
Der Patient oder die Patientin liegt oder sitzt in der Therapiestunde entspannt auf der Couch. Die Therapeutin regt tagtraumartige Imaginationen an. Mit Hilfe vager Vorstellungsmotive gelingt das überraschend schnell: sehr bald steigen Bilder – meist Landschaften –auf, in denen es zur Begegnung zwischen Tieren und Menschen kommen kann. Der Imaginierende kann sich in seiner Phantasie beinahe wie im realen Erleben in dieser Welt bewegen. Die inneren Bilder werden sprachlich und gestalterisch nachbearbeitet.
Mit Hilfe dieses kreativen Prozesses werden seelische und körperliche Symptome als Botschaften genutzt, um die zugrunde liegenden Ursachen und Zusammenhänge aufzuspüren und zu verstehen. Dies geschieht durch einen kreativen Erkenntnisprozess, der zur Aktivierung von Ressourcen und neuen Erlebens- und Verhaltensweisen führt. Der geschützte Rahmen und die besondere Form der therapeutischen Beziehung bietet die Möglichkeit, neue Beziehungserfahrungen zu machen und die Therapeutin als Spiegel des eigenen Erlebens zu nutzen. In der Regel ergeben sich in diesem Prozess neue und größere Spielräume, die zu mehr Lebensqualität und Freude führen. Das Leben wird dadurch nicht unbedingt einfacher, aber vielfältiger. Die Selbstwirksamkeit, d.h. das Wissen über Gestaltungsmöglichkeiten, bestimmt zunehmend das Lebensgefühl.